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Potenziale und Grenzen des Resilienzkonzeptes und weiterer systemtheoretischer Ansätze als Leitprinzipien für den Umgang mit Unsicherheit im Waldnaturschutz und der forstlichen Praxis im Rahmen des Ressortforschungsplans 2022

Zusammenfassung

Der Klimawandel wirkt sich massiv auf die Struktur und Funktionalität von Ökosystemen bzw. sozio-ökologischen Systemen aus und stellt sowohl den Waldnaturschutz als auch die Waldwirtschaft vor große Herausforderungen. Der Möglichkeiten der Steuerung bzw. der Planbarkeit zukünftiger Systementwicklungen sind durch einen rapiden ökologischen Wandel und zunehmende Störereignisse enge Grenzen gesetzt. Konzepte eines dynamischen, adaptiven Managements setzen am Ziel des Erhalts oder der Schaffung resilienter Ökosysteme an, erweisen sich aber bisher als nur sehr schwierig in der Praxis umsetzbar.


Mit Blick auf unterschiedliche Gestaltungsziele (Waldbewirtschaftungs- bzw. Schutzstrategien) wird im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Universitäten Freiburg und Hohenheim die Steuerungs- und Gestaltungskompetenzen beim Management von Wäldern untersucht. Konkret wird analysiert, wie sich das in der Realität erkennbare Systemverständnis und zugehörige Managementstrategien von Entscheider:innen und die tatsächlich erzielten bzw. induzierten, naturschutzfachlich, waldwachstumskundlich und forstökonomisch quantifizierbaren Ergebnisse d.h. Dynamiken in Waldökosystemen zueinander verhalten.

Ziel ist es, auf Resilienzsteigerung ausgerichtete Handlungsempfehlungen für den dynamischen Schutz und das adaptive Management von Wäldern zu entwickeln und dezidiert den Entscheidungshintergrund von Komplexität, Ungewissheit und Störereignissen zu berücksichtigen.

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